Radon im Keller
Ursachen, Risiken und Lösungen bei Radon im Keller in Deutschland; der umfassende Ratgeber von Haustrocknung.de – Ihrem Experten für Radonmessung, Radonreduktion und Kellerentfeuchtung
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Radon – das unsichtbare Risiko in vielen Häusern
Kernaussagen
- Radon ist ein farb- und geruchloses Edelgas. Es entsteht beim Zerfall von Uran im Boden und dringt über undichte Stellen im Fundament ins Gebäude ein.
- Radon ist neben dem Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs. Ab einer Konzentration von 300 Becquerel pro Kubikmeter sollten Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
- Zu den effektiven Gegenmaßnahmen zählen Lüften, das Abdichten von Rissen und Rohrdurchführungen sowie Radon-Lüftungen oder Radondrainagen.
1. Was ist Radon?
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das beim Zerfall von Uran im Boden entsteht. Es steigt mit der Bodenluft nach oben und gelangt durch kleinste Undichtigkeiten in Gebäude. Besonders betroffen sind:
- Keller
- Souterrainräume
- Ältere Gebäude
- Schlecht abgedichtete
- Bodenplatte
- Häuser in Radon-Risikogebieten
Radon entsteht durch den Zerfall von Uran 238, das in vielen Gesteinen vorkommt. Die wichtigsten Faktoren für hohe Radonwerte:
- Uranreiche Gesteine (Granit, Gneis, Schiefer)
- Lockere, durchlässige Böden
- Klüfte und Spalten im Untergrund
- Feuchte Böden und Wände
- Schlechte Abdichtung
Je nach geologischer Situation kann die Radonkonzentration stark variieren.
Radon dringt über dieselben Wege ein wie Feuchtigkeit:
- Risse in der Bodenplatte
- Undichte Leitungsdurchführungen
- Fugen im Mauerwerk
- Naturbodenkeller
- Schächte und Sickerleitungen
- Pumpenschächte
- Abwasserleitungen
- Radon ist siebenmal schwerer als Luft
- Unterdruck im Gebäude
- Dichte Fenster und Türen
- Feuchte Wände
- Schlechte Lüftung
Radon und Feuchtigkeit verstärken sich gegenseitig:
- Feuchte Wände → poröser → mehr Radon
- Schlechte Lüftung → Radon sammelt sich
- Sanierungen ohne Lüftung → Radon steigt
Haustrocknung.ch ist spezialisiert auf die Kombination aus:
- Kellerentfeuchtung
- Radonreduktion
- Automatischer Kellerlüftung
Radon gelangt über den Keller ins Haus.
2. Wie gefährlich ist Radon für Menschen?
Radon ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.
Besonders gefährdet sind:
- Raucher
- Kinder
- Ältere Menschen
- Personen, die viel Zeit im
- Keller oder Erdgeschoss verbringen
Radon selbst wird beim Einatmen größtenteils wieder ausgeatmet. Gefährlich sind die Zerfallsprodukte (Polonium, Bismut, Blei), die sich in der Lunge ablagern und dort Alpha Strahlung abgeben.
3. Welche Radon-Grenzwerte gelten in Deutschland?
4. Radonkarte: Wo gibt es in Deutschland ein hohes Radonrisiko?
Deutschland gehört zu den Ländern mit erhöhtem Radonpotenzial, wobei das Risiko geografisch sehr unterschiedlich verteilt ist. Das höchste Risiko besteht in den Mittelgebirgen mit granitischem Untergrund sowie in Regionen mit historischem Bergbau. Besonders betroffen sind das Erzgebirge (Sachsen), der Schwarzwald (Baden-Württemberg), das Fichtelgebirge und der Bayerische Wald (Bayern) sowie der Harz.
Radon in Wohnungen in Deutschland (Quelle: BfS): Schätzung der Radonkonzentration im Wohnräumen, interaktive Karte
5. Wie kann ich Radon messen?
Eine Radonmessung ist einfach und zuverlässig.
Passive Messung (Dosimeter)
- Mind. 90 Tage
- Ideal im Winter
- Kostengünstig
- Sehr zuverlässig
Aktive Messgeräte
- Echtzeitmessung
- Ideal zur Sanierungskontrolle
Kurzzeitmessungen
- 2–4 Wochen
- Nur orientierend
Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Webseite des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS): «Wie kann ich Radon messen (lassen)?».
6. Wie lässt sich Radon reduzieren?
1. Lüften
- Querlüften
- Automatische Kellerlüftung
- Ideal bei leicht erhöhten Werten
2. Abdichtung
- Risse abdichten
- Leitungsdurchführungen versiegeln
- Kellertüren abdichten
- Automatische Steuerung
- Feuchtesensoren
- Deutliche Reduktion von Radon + Feuchtigkeit
4. Radonbrunnen / Radondrainage
- Unterdruck unter dem Gebäude
- Sehr wirksam bei hohen Werten
5. Kombinationen
- Abdichtung + Lüftung
- Radonbrunnen + Abdichtung
- Lüftung + Entfeuchtung
Wann sollten Sie handeln?
- Sie wohnen in einem Radon-Risikogebiet.
- Ihr Haus hat einen Keller.
- Sie haben Feuchtigkeitsprobleme.
- Sie planen eine Sanierung.
- Sie verbringen viel Zeit im Erdgeschoss.
- Sie haben Kinder im Haushalt.
Was sollten Sie tun?
- Radonmessung durchführen
- Keller auf Feuchtigkeit prüfen
- Abdichtungen kontrollieren
- Lüftungskonzept erstellen
- Fachberatung einholen
Lüftungssysteme wirken sofort, Abdichtungen und Radonbrunnen nach wenigen Tagen bis Wochen.
Je nach Massnahme ab 3’000 Euro pro Raum
Als spezialisiertes Unternehmen kennen wir:
- Lokale Radon-Hotspots
- Typischen Bauweisen
- Häufige Schwachstellen
- Klimatische Besonderheiten
Wir bieten:
- Radonmessungen
- Analyse vor Ort
- Individuelle Lösungen
- Kellerentfeuchtung + Radonreduktion
- Nachhaltige Sanierungskonzepte
Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Webseite des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS): «Schutzmaßnahmen: Was kann ich tun? Was muss ich tun?».
Maßnahmen zum Schutz vor Radon
7. Zusammenfassung: Was tun bei Radon im Keller?
Radon ist ein unsichtbares, aber ernstzunehmendes Risiko. Besonders betroffen sind Gebäude im Erzgebirge (Sachsen), im Schwarzwald (Baden-Württemberg), im Fichtelgebirge, im Bayerischen Wald (Bayern) sowie im Harz. Die gute Nachricht: Radon lässt sich zuverlässig messen und wirksam reduzieren.
Mit der richtigen Kombination aus folgenden Maßnahmen kann die Radonbelastung in Ihrem Haus dauerhaft gesenkt werden:
- Lüftung
- Abdichtung
- Entfeuchtung
- Baulichen Maßnahmen
Haustrocknung.de unterstützt Sie dabei kompetent und zuverlässig.
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Tobias Bayer
Geschäftsführer